Datenschutz

Dropbox mit Truecrypt sichern

Posted by Michael Roth on Juni 20, 2011
Cloud, Datenschutz, Internet / No Comments

Dropbox ist ein Cloud-Dienst, der Daten zwischen mehreren Computern abgleicht. Dazu stellt Dropbox jedem angemeldeten Benutzer kostenlos 2 GB Speicher zur Verfügung. Um den Dienst zu nutzen muss auf jedem Computer, auf dem die Daten abgeglichen werden sollen, der Dropbox-Client installiert sein. Dann landen alle Dateien, die in einem speziellen Ordner geschoben werden auf dem Dropbox-Server und werden von dort auf alle anderen verknüpften Computer des Benutzers übertragen. Leider ist nicht klar, wie die Daten auf dem Dropbox-Server gesichert werden und wer alles Zugriff auf diese hat.

Um die Daten in der Cloud zu sichern kann mit Truecrypt ein verschlüsselter Container angelegt werden, der dann als zusätzliche Festplatte in das System eingehängt wird. Da Dropbox neue Dateien automatisch abgleicht, muss in Truecrypt eingestellt werden, dass der Zeitstempel der Container-Datei nicht geändert werden soll. Dann überträgt Dropbox nicht mehr die komplette Datei, sonder nur die Teile die sich geändert haben. Eine genaue Anleitung ist auf diesem Blog zu finden.

Um die Daten zu synchronisieren darf der Container nicht geöffnet sein. Die verschlüsselte Festplatte sollte also ausgehängt werden, bevor der Computer in den Ruhezustand gesetzt wird.

Mit dieser einfachen Änderung sind die Daten auf jedem Computer verfügbar und sicher. Leider können die Daten nun nicht mehr über das Webinterface von Dropbox bearbeitet werden. Was meiner Meinung aber für die zusätzliche Sicherheit eine hinnehmbare Einschränkung ist.

Trackingschutz in Firefox 4

Posted by Michael Roth on März 22, 2011
Datenschutz, Internet / No Comments

Viele Webseiten verfolgen Ihre Besucher um heraus zu finden wie sich Besucher auf der Webseite verhalten. Damit kann die Webseite optimiert werden und ein Shop so mehr Umsatz erzielen. Google Analytics ist ein Beispiel für so einen Webtracking-Dienst. Da dieser bei vielen Internetseiten eingesetzt wird, kann damit fast lückenlos verfolgt werden welche Seiten Sie im Internet ansehen.

Im heute veröffentlichtem Firefox 4 ist zum Schutz vor Webtracking eine neue Funktion eingebaut.  Beim Aufruf einer Seite wird dem Server mitgeteilt, dass der Besucher nicht verfolgt werden will. Zur Zeit werden in den USA Webtracking-Anbieter unter Druck gesetzt, da eine lückenlose Überwachung aller Internetseiten befürchtet wird. Daher wird der Wunsch der Besucher nicht verfolgt zu werden bald von den größten Webtracking-Anbietern unterstützt werden.

Um die „Do not Track“ genannte Option zu aktivieren muss bei den Einstellungen nur der Hacken bei der Option „Webseiten mitteilen, dass ich nicht verfolgt werden möchte“ gesetzt werden. Diese Einstellung befindet sich bei den Einstellungen unter „Erweitert“ >> „Allgemein“.

Firefoxmenü
Einstellungen im Firefoxmenü

 

„Do not Track me“ in den Firefox Einstellungen

 

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Browser-Fingerabdrücke

Posted by Michael Roth on Januar 19, 2011
Datenschutz, Internet / No Comments

Mit Hilfe von Erweiterung lässt sich der Webbrowser vielseitig einsetzen. Mit Acrobat Reader können PDF Dateien direkt im Browser betrachtet werden und Flash erlaubt das Betrachten von YouTube Videos. Aber durch diese Erweiterbarkeit ist jeder Browser anders und kann eindeutig identifiziert werden.

Beim Aufrufen einer Internetseite sendet der Browser eine Identifikationsstring mit. Dieser enthält den Namen des Browser mit der Versionsnummer und dem Betriebssystem. Mit Hilfe von JavaScript lassen sich die Bildschirmbreite, -höhe und -auflösung auslesen.

Unter https://panopticlick.eff.org ist ein Test, der ein paar Informationen über den Besucher sammelt und die gewonnen Informationen mit mehrere hunderttausend gespeicherten Daten vergleicht. Somit kann festgestellt werden, wie einzigartig der eigene Browser ist.

Erweiterungen wie NoScript für Firefox deaktivieren JavaScript und verhindert dadurch das auslesen der Bildschirmwerte und der installierten Browsererweiterungen.

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Firefox-Plugin: RefControl

Posted by Michael Roth on Dezember 03, 2010
Datenschutz, Internet / No Comments

Bei jedem Besucher einer Internetseite wird dem Webserver mitgeteilt woher man gerade kommt. Dieser Eintrag wird Referer genannt. An Hand dieser Information können Internetseitenbetreiber auswerten woher ihre Besucher kommen.

In Firefox gibt es ein nützliches Plugin, dass die Weitergabe des Referers steuert. So kann der Referer ausgeschaltet oder durch eine beliebige Internetadresse ersetzt werden.

Das Plugin heißt RefControl und ist über die Seite für Firefox Plugins herunter zu laden.

Nach der Installation erscheint ein zusätzliches Symbol am unteren rechten Fensterrand.RefControl Symbol in Firefox am unteren Bildschirmrand

In den Standarteinstellungen wird der Referer wie bisher übermittelt. Nach einen Doppelklick auf das Symbol öffnen sich die Einstellungen. Dort kann man das Verhalten für einzelne Internetseiten festlegen. Wenn die Seite keine besondere Regel besitzt, orientiert sich Firefox an des im unteren Teil des Fenster einstellbaren Standard.

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